Biotopschutzprojekte

Die verschiedenen Naturräume des Enzkreises, nämlich Heckengäu, Stromberg, Kraichgau und Schwarzwald, haben jeweils ihre besonderen Biotope. Die Wachholderheiden im Heckengäu, die Bereiche zwischen Weinberg und jahrhunderte altem Eichenwald im Stromberg, die Streuobstwiesen im Kraichgau und die ausgedehnten Waldgebiete und engen Tälern von Enz, Nagold und Würm im Schwarzwald sind nur einige Beispiele für eine Vielzahl an besonderen und schützenswerten Lebensräumen. Das vielfältige Nutzungsmosaik im Enzkreis mit seiner großen Anzahl an verschiedenen Arten der Flora und Fauna soll im Konsens aller Beteiligten weiter entwickelt und erhalten werden. Die Umsetzung der einzelnen Biotopschutzprojekte erfolgt unter anderem durch die Anwendung der Landschaftspflegerichtlinie (LPR) in enger Kooperation mit den zuständigen Behörden und Flächenbewirtschaftern.

Die Schafe leisten nicht nur ökologisch wertvolle Arbeit, wie Offenhaltung und Transport von Arten, sondern erfreuen auch Spaziergänger.

Die Küchenschelle ist eine typische Art des Magerrasens – ab März sieht man die violette Schönheit blühen.

Hecken prägen das Landschaftsbild vor allem im gleichnamigen Heckengäu.

Streuobstwiesen sind nicht nur enorm wichtig für die Artenvielfalt, sondern bieten auch regionales Obst.

Fließgewässer, wie z. B. die Enz, beeinflussen das Leben der Menschen, Tiere und Pflanzen seit jeher.

Die Bewirtschaftung von Weinbergen in Steillage stellt die Winzer vor besondere Voraussetzungen.